Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reisevermittler

Nachfolgende Bestimmungen werden Inhalt des zwischen dem Kunden und dem Reisevermittler Marisa Lötterle, Alive-Reisen, im folgenden „Verwender“ genannt, zu Stande kommenden Reiseververmittlungsvertrages, sofern diese wirksam vereinbart wurden. Der Verwender ist ausschließlich als Reisevermittler tätig, die jeweiligen Reiseveranstalter, derzeit young unlimited reisen, sind bei den entsprechenden Reisen ausdrücklich angegebenen. Der Reisevertrag wird nur zwischen dem Kunden und young unlimited reisen geschlossen. Hierbei gelten unterschiedliche Reisebedingungen, die dem Kunden bei Buchung sowie nach schriftlicher Anfrage zugesandt werdenDie AGB ergänzen dabei die auf den Reisevermittlungsvertrag anwendbaren gesetzlichen Vorschriften und füllen diese aus. Der Verwender tritt dabei rein als Vermittler auf.

§ 1 Vertragsabschluss
(1) Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung des Reiseveranstalters zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Reiseveranstalter dem Kunden eine schriftliche Reisebestätigung übermitteln.

(2) Die jeweiligen Rechte und Pflichten des Kunden und des Reisevermittlers ergeben sich aus den im Einzelfall (insbesondere zu Art und Umfang des Vermittlungsauftrags) vertraglich getroffenen Vereinbarungen, diesen Reisevermittlungsbedingungen und den gesetzlichen Vorschriften der §§ 675, 631 ff. BGB über die entgeltliche Geschäftsbesorgung.

(3) Bei einem Vertragsschluss auf elektronischem Weg (per E-Mail) bestätigt der Verwender den Eingang des Auftrags unverzüglich auf – ebenso – elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt dabei allerdings keine Bestätigung der Annahme des Vermittlungsauftrags im Sinne des § 1 dieser Geschäftsbedingungen dar. Zum Vertragsschluss bedarf es einer gesonderten Annahmeerklärung vom Reiseveranstalter.

(4) Für die Rechte und Pflichten des Kunden gegenüber dem Vertragspartner der vermittelten Leistung gelten ausschließlich die mit diesem gesondert getroffenen Vereinbarungen, insbesondere dessen Reise- oder Geschäftsbedingungen.

§ 2 Allgemeine Vertragspflichten des Reisevermittlers sowie Auskünfte und Hinweise
(1) Die vertragliche Leistungspflicht des Verwenders besteht in der zur Durchführung des Vermittlungsauftrags notwendigen Handlungen entsprechend dem Buchungsauftrag des Kunden und der entsprechenden Beratung, sowie der Abwicklung der Buchung, insbesondere der Übergabe der benötigten Reiseunterlagen. Dies gilt nicht wenn die Reiseunterlagen nach dem mit dem jeweils vermittelten Reiseunternehmen getroffenen Vereinbarungen direkt an den Kunden übermittelt werden.

(2) Bei der Erteilung von Hinweisen und Auskünften haftet der Verwender im Rahmen des Gesetzes und der vertraglichen Vereinbarungen für die richtige Auswahl der Informationsquelle und die korrekte Weitergabe an den Kunden.

(3) Ein Auskunftsvertrag kommt nur durch eine entsprechende ausdrückliche Vereinbarung zustande.<

§ 3 Hinweise auf Pass -, Visa -, Einreise- und Gesundheitsbestimmungen
(1) Soweit von uns Auskünfte zu den oben genannten Bestimmungen erteilt werden, gehen wir davon aus, dass der Reiseteilnehmer deutscher Staatsbürger ist, sofern eine andere Staatsbürgerschaft nicht vom Reiseteilnehmer mitgeteilt wird.

(2) Da der Verwender hinsichtlich der Informationen zu Pass -, Visa -, Einreise- und Gesundheitsbestimmungen auf die Angaben Dritter (Reiseveranstalter oder Behörden) angewiesen ist und sich die einschlägigen Bestimmungen jederzeit ändern können, gibt dieser keinerlei Zusicherung oder Garantien hinsichtlich der Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser Informationen ab. Die enstprechenden Unterrichtungen erfolgen, wie gesetzlich vorgesehen, vor Vertragsschluss durch den Reiseveranstalter. Eine Haftung für diese Inhalte unsererseits wird damit insoweit ausgeschlossen.

§ 4 Reiseunterlagen
(1) Sowohl der Kunde als auch der Verwender verpflichten sich, Vertrags- und Reiseunterlagen des vermittelten Reiseunternehmens, die dem Kunden durch den Reisevermittler ausgehändigt wurden, auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen. Das gilt insbesondere für Buchungsbestätigungen, Flugscheine, Hotelgutscheine, Visa, und Versicherungsscheine. Dabei ist vor allem auf die Übereinstimmung mit der Buchung und dem Vermittlungsauftrag zu achten.

(2) Der Kunde ist insbesondere verpflichtet, den Verwender über dem Kunden erkennbare Fehler, Abweichungen, fehlende Unterlagen oder sonstigen Unstimmigkeiten unverzüglich zu unterrichten. Kommt der Kunde dieser Pflicht schuldhaft nicht nach, so kann eine Schadensersatzverpflichtung des Verwenders bezüglich eines hieraus dem Kunden entstehenden Schaden nach den gesetzlichen Bestimmungen über die Schadensminderungspflicht gemäß § 254 BGB eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen sein.

§ 5 Haftung des Reisevermittlers
(1) Der Verwender haftet nicht für das Zustandekommen von dem Buchungswunsch des Kunden entsprechenden Verträgen mit den zu vermittelnden Reiseunternehmen. Dies gilt nicht, wenn der Reisevermittler eine entsprechende vertragliche Pflicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden übernommen hat.

(2) Ohne eindeuige diesbezügliche Vereinbarung oder Zusicherung haftet der Verwender bezüglich der vermittelten Leistungen selbst nicht für Mängel der Leistungserbringung und Schäden, die dem Kunden im Zusammenhang mit der vermittelten Reiseleistung entstehen. 

(3) Eine etwaige eigene Haftung des Reisevermittlers aus der schuldhaften Verletzung von Vermittlerpflichten bleibt von den vorstehenden Bestimmungen unberührt. Ferner gelten die obigen Haftungsbeschränkungen nicht bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz der Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen Vertreter des Verwenders sowie bei gesetzlich vorgesehener verschuldensunabhängiger Haftung oder bei übernommenen Garantien.

§ 6 Rechtswahl – Gerichtsstand
(1) Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Reisevermittler findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

(2) Gerichtsstand ist der Geschäftssitz des Verwenders, soweit die Kunden Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind.